München 05.05.2018

Am zweiten Auswärtsspiel erwarten uns die Gastgeber mitten in der Stadt im schönen Haidhausen. Die Sportanlage ist aber überschaubar und der Rasenplatz um einige Meter kleiner als sonst gewöhnt. Die Kinder sind nach der letzten erfolgreichen Spiele gegen den unbekannten Gegner nun aufgefordert, ihr Können nochmal auf den Prüfstand  zu stellen.

1.Halbzeit

Nach einem ersten Angriff in die Haidhausener Hälfte wirken die Kinder einerseits zu vorsichtig anderseits zu hektisch bei eigenem Spielaufbau. Dass lässt den Gegner viele Räume frei, was sie auch clever ausnutzen können, was auch nach nur 3 Minuten das erste Gegentor für die Dornen bedeutet. Das Spiel läuft die ganze Halbzeit so weiter und die schöne Spielzüge – die man sonst in den letzten Spiele bewundern konnte – bleiben erstmal aus. Die Haidhausener setzen auch sehr gerne auf Körpereinsatz, was auch für einige verletzbedingten Spielunterbrechungen und Auswechselungen aus der Dornacher Seite sorgt. Im weiteren Verlauf kassieren deshalb die Dornen zwei weiteren Gegentore, was zur Halbzeit einen Rückstand von 0:3 ergibt.

2.Halbzeit

Nach der Aufmunterung der Trainer kommen die Kinder in der zweiten Halbzeit viel motivierter und entschlossener als vorher ins Spiel. Nun sieht man eine andere Mannschaft am Werk. Die Gegner kommen seltener zum Angriff und das Spiel versetzt sich großenteils in die Hälfte der Haidhausener. Trotzdem bleibt der Spielaufbau viel zu chaotisch und die Spielkombinationen finden nicht die sauberen  Züge, die zum richtigen Abschluss bringen können. Nach 10 Minuten findet Dornach mit Wille und Entschlossenheit das Anschlusstor, was an eine Wende hoffen lässt. Nun wird es aber richtig wild. Wieder wird’s hart gespielt, wieder müssen Dornen bei weiteren Spielunterbrechungen weinend ausgewechselt werden. Nicht desto trotz schaffen die Kinder im weiteren Verlauf weitere Torchancen zu erarbeiten, leider ohne Erfolg. Am Ende bleibt es bei 1:3 für die Gastgeber.

Die verschlafene erste Halbzeit hat leider diesmal seine tiefen Spüren hinterlassen, die sich nicht mehr nachholen ließen. Niederlagen kommen aber nicht ohne neue Erkenntnisse sowohl für die Kinder als auch für die Trainer. Diese werden in den nächsten Trainingstagen wohl adressiert, um die Mannschaft bei den nächsten Spiele einen Stück besser aufstellen zu können.