Im letzten Spiel der Saison ging es für den SV Dornach gegen den TSV Ottobrunn. Anders als letzte Woche angekündigt war dieses Spiel jedoch nicht entscheidend für die symbolische Meisterschaft. Dies hing damit zusammen, dass ein Spiel des TSV in der Rückrunde falsch eingetragen wurde, weswegen die daher punktverlustfreien Ottobrunner uneinholbar an der Tabellenspitze waren.

Das Spiel begann sofort mit einem hohen Tempo. Die Ottobrunner gingen bereits nach 2 Minuten in Führung mussten jedoch nach einem toll rausgespielten Treffer durch Simon den Ausgleich hinnehmen. Unsere Jungs waren daraufhin die dominantere, spielstärkere Mannschaft, konnten sich aber keine nennenswerten Torchancen herausspielen. Die erneute Führung des TSV war dabei fast schon obligatorisch. Dies galt auch für den Rückstand der Dornacher zur Pause, nachdem man in dieser Saison erst einmal zum Pausenpfiff eine Führung herausspielen konnte.

Dennoch war auch die zweite Halbzeit für die E2 symptomatisch. Die Jungs begannen furios, mussten aber kurz darauf den Gegentreffer zum 3:1 hinnehmen. Die darauf folgende Phase konnten die Dornen zwar dominieren, mussten aber auch die eine oder andere gefährliche Konter hinnehmen. Erst eine  Einzelaktion von Emilio, der bei einem technisch äußerst anspruchsvollen Dribbling die komplette gegnerische Abwehr alt aussehen ließ, wurde das 2:3 erzielt. Die Dornacher spielten nun Powerplay und kamen kurz vor Schluss durch Dion, dessen Schuss aufs leere Tor noch geblockt werden konnte, zu einer hundertprozentigen Torchance. Die darauf folgende Ecke sollte die letzte Aktion des Spiels werden. Bernard brachte sie in überragender Manier ins Zentrum, wo Jan goldrichtig stand und den Ball zum 3:3 Endstand einköpfte.

Die E2 spielte eine klasse Rückrunde, an deren Ende zwar nicht die Meisterschaft, aber jedoch eine überragende individuelle und mannschaftliche Entwicklung der Jungs stand. Hier zeigt sich mal wieder, dass eine solche Entwicklung im Kinderfussball nicht durch ein unnötiges Erfolgsdenken erreicht wird, sondern durch ein kindgerechtes Fußballtraining, gleiche Einsatzzeiten und ein Spielstil, der nicht Ergebnisse, sondern die fußballerische Entwicklung der Kinder fördert.

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