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auch die Motorbiker ließen es wieder einmal kräftig weihnachtlich klingeln – und spenden 885,- Euro.
Münze für Münze aus Tourenbeiträgen, Buxbüscherl-Verkauf und vielen anderen erfreulichen Zuwendungen Weiterlesen

 

Dolomitentour vom 04. – 07.06.2015

 

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Fast der gesamte Mitgliederbestand der Abteilung – Motorradsport – des SV Dornach schwang sich am vergangenen Donnerstag in die Sättel ihrer schweren Maschinen zur viertägigen Großen Motorradtour durch die Dolomiten.

 

Siebenundzwanzig Teilnehmer im VW-Bus und auf einundzwanzig Motorrädern donnerten in fünf Gruppen am frühen Morgen bei prachtvollem Wetter Richtung Süden. Es gelang perfekt, die G7-bedingten Behinderungen zu umfahren – doch einige unvorhersehbare Fronleichnamsprozessionen in Italien bremsten dann doch ihren Vorwärtsdrang erheblich.

 

Von ihrem Quartier am Fedaia-Pass aus starteten sie über drei Tage ausgedehnte Touren – weg vom Trubel der klassischen überlaufenen Dolomiten-Routen – über die vielen anderen Traum-Pässe der östlichen und südlichen Dolomiten. Kurven und Kehren bis zum schwindlig werden – und das bei blauem Himmel, Sonnenschein, auch mal 35°  Hitze, bis jeweils in den späten Nachmittag – dann zogen immer wieder dunkle Regenwolken in die Täler.

 

Nur einmal schafften sie es nicht, rechtzeitig zuhause zu sein. Aus leichtem Regen wurde Prasselregen, daraus entwickelte sich ein halbstündiges Hagelunwetter mit Blitz und Donner. Da hilft eine Regenmontur nur noch bedingt. Der Giau-Pass auf 2300 Meter wurde von einigen bei gefrorenem Hagel-Strassenbelag und Glatteis im Schritt-Tempo, Balancekünsten und mit viel Gottvertrauen bezwungen.

 

Die Heimfahrt am vierten Tag, wieder bei bestem Biker-Wetter, über die Serpentinen der Großglockner-Hochalpenstrasse  gehörte schon zu den Highlights dieser Tour. Nach 1300 gefahrenen Kilometer liefen die vier Gruppen gutgelaunt, komplett und ohne Ausfälle  wieder zuhause ein. Das gemeinsame Abschluss-Weißbier beim Wirt in Aschheim war phantastisch.

 

Einst…

    Dolomitentour 2003

 

… und heute

 

   Dolomitentour 2015

 

 

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Urkunde für die Motorradler

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Stellvertretend für die Motorradler, die immer fleißig ins Sammelschiffchen ihre Münzen einwerfen, hat Wolfgang eine Urkunde von der DGzRS bekommen.

 

 

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Motorradsegnung am 25. April 2015

 

Eine kräftige Morgensonne am blauen Himmel hatte die Regenwolken der Nacht rechtzeitig verdrängt. Rund siebzig Motorradsportler mit ihren blitzenden Maschinen der verschiedensten Kaliber hatten sich wieder zur traditionellen Motorradsegnung am Aschheimer Kriegerdenkmal eingefunden. Dazu eine ganze Menge Zuschauer – darunter wie gewohnt  Herr H.J. Engelmann – ehemaliger Bürgermeister und jetzt „Biker honoris causa“ sowie erstmalig auch Herr Thomas Glashauser als 1. Bürgermeister – noch etwas schüchtern – aber das wird schon noch.

Die blühenden Zierkirschbäumen und die bunten Tulpenrabatten am neuen St. Emmeram-Brunnen gaben eine prächtige Kulisse. Die in Biker-Heimarbeit gefertigten Buxbüscherl gingen, angekurbelt von den Bisteinerbuben, rasant über den „Ladentisch“. Der Erlös kommt ungekürzt in das Sparschwein für das soziale Engagement der SVD-Motorradler.

Herr Kurat Stephan Ostrowitzki, an seiner Kleidung unschwer als Motorsportbegeisterter zu erkennen, erbat den göttlichen Segen auf die erwartungsvolle Schar der Biker. Damit verbunden die Bitte, auch den „Schandis“ eine göttliche Eingebung zu vermitteln, hin und wieder mal ein Auge zuzudrücken. Den obligatorischen Weihwasserregen nahm man wie üblich gerne in Kauf. Dann unterbrach das Aufheulen der vielen hubraumstarken Motoren den sonntäglichen Frieden. Der anschließende Korso auf der Aschheimer „mainroad“ zu den Kreiseln nach Dornach bzw. nach Ismaning wurde mit dem Einkehrschwung in’s geliebte Monsalvy beendet.

Eine gemeinsamer flotter kleiner „200 km-Ausritt“ unter traumhaften Bedingungen ins Oberland über die Dörfer Richtung Riegsee war dann noch das i-Tüpferl an diesem Tag. Danke an Bernhard und Steffi Binsteiner für eine perfekte Organisation – Danke an alle Hintergrund-Werkler. Und liebe Autofahrer, nehmt bitte auch diese Saison wieder Rücksicht auf Motorradfahrer – auch wenn’s manchmal schwerfällt. Uns Bikern geht’s manchmal mit euch genauso.

 

Kaiserwetter im Kaisergebirge

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Es war wieder eine schöne 350 km-Tour bei bestem Bikerwetter – vor allem war es wieder richtig lustig.

 

Richard hat eine Super-Tour zusammen gestellt – viele Kurven allererster Klasse. Wir haben diesmal etwas ausprobiert, was wir bisher noch nie praktiziert haben.  Nachdem das Ziel  – Kaiserhaus/Tirol – bekannt war, sind die beiden Gruppen a` sieben Maschinen von verschieden Seiten angereist. Die eine Gruppe über den geplanten Hinweg – die andere Gruppe über den geplanten Rückweg. Kaum zu glauben aber wahr – wir haben uns am Kaiserhaus alle getroffen. Es ist natürlich auch möglich, dass der Leader der ersten Gruppe sein Navi kopfüber in die Halterung geklemmt hat und deswegen erst den Rückweg gefahren ist. Sollte evtl. mal nachgeprüft werden. Das und einiges andere wären natürlich wieder Steilvorlagen für einen Bericht in den Ortsnachrichten geworden – nur sieht das die Gemeindeverwaltung Aschheim nun endgültig als nicht wünschenswert, weil diese Art von Berichten „mit Einschüben zur Belustigung des Lesers” der Ernsthaftigkeit eines amtlichen Ortsnachrichtenblattes nicht entsprechen. Zur Strafe, weil die zweite Gruppe die geplanten Route gefahren ist, wurde sie am Schliersee nochmal richtig nass gemacht. Irgendwas hätte gefehlt wenn es anders gewesen wäre.

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Seniorenausflug der „Glorreichen 7“ durch den Balkan

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Wieder hatten sie ihre Motorräder bepackt – wie professionell, das stellte sich unterwegs heraus, als der Inhalt einer offenen Duschbad-Flasche in der Gepäckrolle für herbfrischen Duft für den Mann sorgte und sich aus einem undichten Kanister bestes Reserve-Getriebeöl gleichmäßig im Seitenkoffer verteilte.  Für die Betroffenen lästig, trägt aber so etwas beim Rest der Truppe immens zur allgemeinen Heiterkeit bei.

Der Maschinen-Check verlief positiv  – die Männer waren fit – Diclofenac und ähnliche altersspezifische Pillen waren in ausreichenden Mengen gebunkert. Somit perfekt ausgerüstet und präpariert schwang sich die siebenköpfige Altherren-Crew relativ locker in die Sättel ihrer schweren BMW- und Harley Davidson-Maschinen. Vorhandene Ehefrauen, Kinder und Enkel wurden geküsst – die Reise konnte beginnen.

Eigentlich wollten sie es dieses Mal etwas ruhiger angehen lassen, doch letztendlich standen nach vierzehn Tagen wieder um die dreitausend Kilometer auf dem Kilometerzähler. Traumhafte Motorrad-Strecken führten vorbei an den Seen im Salzkammergut quer durch Österreich über Wildalpen und Seebergsattel Richtung Südosten. Erster längerer Aufenthalt war Heviz, kurz vor dem Plattensee, in einer gemütlichen, gepflegten Hotelanlage. Abgekämpft und verschwitzt kletterten Sie von den Maschinen und wurden gleich als erstes von einem kleinen Herrn aus Luxemburg angeblafft.  Sie würden just auf seinem Parkplatz  stehen (weil er dort jedes Jahr parkt). Unter welche Spießer war man denn hier geraten ? Die Situation war schnell gütlich geklärt – die Biker nickten ihm täglich vom Pool aus mit ihren Weingläsern in der Hand zu, während er mit seiner mäßig attraktiven Frau spazieren gehen musste. Recht geschah ihm.

Nach ausgedehnten Exkursionen per Motorrad und Schiff um und über den See brachen sie nach drei Tagen Richtung Süden auf. Auf zermürbenden Hoppelstraßen ging’s viele, viele Kilometer quer durch Ungarn um abends in Sisak in Mittelkroatien Unterkunft zu suchen. Stünden nicht immer wieder, von unzähligen Einschusslöchern aller Kaliber durchsiebte Häuser an der Straße –  die friedliche kleine Stadt an der Kupa ließe nicht vermuten, was sich hier vor zwanzig Jahren während des Kroatienkrieges abgespielt hat. Die prächtig blühenden Rosenbüsche vor den Ruinen geben einen eigentümlichen Kontrast. Hier erlag auch der deutsche Journalist Egon Scotland seiner Schussverletzung.

Erstmals wurde nun die Dichtigkeit der Regenkombis geprüft. Doch auch bei Schlechtwetter präsentiert der Nationalpark um die Plitvicer Seen eine grandiose Landschaft. Zu Fuß und per Fähre erkundeten die wackeren Biker inmitten zahlloser japanischer Touristen dieses schöne Fleckchen Erde. Vor wilden freilaufenden Bären wurde gewarnt – weitaus furchterregender empfand man jedoch den Wutausbruch einer fernöstlichen Reiseleiterin über zwei Damen ihrer Reisegruppe. Diese hatten anscheinend das strenge  Pinkelzeitreglement ignoriert. Das Schiff sollte längst ablegen. Mit lautstarken Durchhalteparolen unterstützten die Motorradler von Bord aus die mit hängender Zunge herankeuchenden schon älteren Mädels. Dafür wurden sie von der Chefjapanerin mit tiefster Verachtung gestraft. Irgendwie war jeder froh, in diesem Fall kein Japaner zu sein.  

Zunehmend starker Wind begleitete sie nun auf ihrer kehrenreichen Route hinauf zu den Gipfeln im Mala Kapela-Gebirge. Dann lag es weit unten vor ihnen – das Meer. Bei Senj trafen sie auf die Küstenmagistrale. Überfallartige enorme Windböen der Bora gestalteten das Queren vom Festland über die weit gespannte Krk-Brücke auf die Insel nicht ganz einfach. „Högschte Konzentration“ war angesagt. Die gesamte Strecke durch das Gebirge wurde Stunden später für LKW und Motorräder gesperrt. Wieder mal Glück gehabt.

Mit der Fähre setzten die unverdrossenen Biker nun auf die Insel Cres über. Weißer Karst, herrliches Kurvenschwingen entlang am türkisblauen Meer, hoch in den Lüften kreisende Adler – das war der Weg hinunter nach Mali Losinj. Der Ort selbst malerisch gelegen, laut und quirlig. Die Eckkneipe mit Fernseher inkl. kroatischer WM-Übertragung ideal gelegen. Die Unterkunft mit etwas verblichenem Charme – zwar zu teuer, dafür mitten im Geschehen. Die hausgemachten Spezialitäten zum Frühstück einfach umwerfend. Zusammen genommen genau das Richtige für die strapazierten SVD-Biker. Zudem war die Tochter des Hauses ein schönes Kind.

Es war an der Zeit, den Rückweg anzutreten. Im Norden von Cres setzt die Fähre nach Plomin auf Istrien über. Von dort führte die Piste weiter über Pazin quer durch’s Land nach Vrsar, Nähe Rovinj. Nach täglich acht bis zehn Stunden im Sattel hatten sie sich das verdient: vier Tage relaxen – in einer gepflegten Ferienanlage mit Pool und umfangreichem Frühstücksbuffet  –  mit einem kleinen Hafen zum Bummeln – mit vorzüglichen Restaurants und köstlichem Eis aus der Tüte – in der Vormittagskühle durchs Land tuckern – danach das Bad in Pool und Meer  – alles vorab gebucht – das war es, wovon sie schon so lange träumten. Die gebratenen Schweine in den Konoba-Grills an der Straße luden zum Halt ein – wer Hammel bestellte, den bestrafte der Hammel. Er schmeckte nicht gut.

Nach hellem Sonnenschein der letzten Tage wurde es bei der Rückreise durch Slowenien zunehmend finster. Zuerst bei einer Tour durch die Stalaktiten-Welt der berühmten Adelsberger Grotte in Postojna – danach rabenschwarz  in den Bergen Richtung Predilpass nach Italien. Ein noch nie erlebter Gewittersturm beendete die Wohlfühlstimmung abrupt. Blitz und Donner – Prasselregen, aber hallo – kein Unterschlupf und noch zehn Kilometer zu fahren. Im dritten Gang, ohne Sicht, die Maschine krampfhaft in der Balance haltend, kämpften sie sich bis Bovec durch. Eine Unterkunft wurde gesucht und gefunden – die Klamotten zum Trocknen aufgehängt – hundert Meter Klopapier in die nassen Stiefel gestopft – und schon saß man wieder gut gelaunt in geschützter Position beim Feierabendbier. Das gönnten sie sich auch eineinhalb Tage später nach entspannter Fahrt durch Friaul, Kärnten und Steiermark als sie letztendlich am Fliegerbräu in Feldkirchen die Zündschlüssel abzogen. Braun gebrannt, zufrieden und guter Dinge hoben sie ihre Weißbiergläser. Und der Blick in die Runde ließ erkennen – ihren Zündschlüssel wollen sie noch lange nicht abgeben.

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Motorradfahren für einen guten Zweck

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Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit gibt es am Biker-Weihnachtsstammtisch beim geliebten Schäfflerwirt nicht nur die traditionelle gemeinsame Platzerl-Verkostung sondern die Motorradler des SV Dornach schlachten auch ihre „Sparschweine“.
Das ist zum einen die Bikerkasse, in der die bei jeder Motorradtour eingesammelten Tourbeiträge, Erlöse aus dem Verkauf der Buchsbüscherl und sonstige Spenden zusammenkommen.
Und zum anderen das Sammelschiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS, das von unserem Nordlicht und leidenschaftlichen Segler Wolfgang bei jeder Gelegenheit aufgestellt wird.
In diesem Jahr waren die Biker besonders viel unterwegs und auch besonders spendabel und haben einen neuen Rekord aufgestellt.
Insgesamt kamen 750 Euro zusammen, die wie in den letzten Jahren an die DGzRS und an “Sternstunden”, die Spenden-Aktion des Bayerischen Rundfunks gehen.
“Kleinvieh macht auch Mist” und die Motorradler sind mächtig stolz darauf.

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4 Tage-Motorradtour durch das Vogtland

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vom 29. Mai bis 01. Juni 2014Geschneit hat es diesmal nicht – aber es hat geregnet wie im letzten  Jahr. Und wie auch im letzten  Jahr schüttelten diverse Nachbarn die Köpfe – und wie auch im letzten Jahr tippten sich diverse Ehefrauen, ohne auch nur die geringsten Anflüge von Mitleid, mit dem Finger an die Stirn. Fünf Grad plus Start-Temperatur verleiten nicht gerade zu hemmungslosen Jubelanfällen – trotzdem kletterten vierundzwanzig Biker, innerlich fluchend – nach außen hin unbeeindruckt auf ihre Maschinen.

In mehreren Gruppen und auf verschiedenen Routen  – die eher „Zartbesaiteten“ auf der Autobahn, die „Ironbutt-Fraktion“ über böhmische Dörfer – kämpften sie sich im Dauerregen bis in die Nähe von Klingenthal im schönen Vogtland. Das Hotel in Grünbach erwies sich als bestens geeignet für gepflegten Aufenthalt. Die Küche einschließlich Frühstücksbuffet empfand man als ausgesprochen lobenswert – bei den, anlässlich der Hotelbuchung ausgehandelten Sonderkonditionen in Form von täglicher Begrüßungs-Alkoholika aller Art trieb es dem einen oder anderen schon mal die Tränen in die Augen.

Das Wetter an den folgenden drei Tagen entwickelte sich dann aber zum Biker-Wetter erster Wahl. Die vielen Sehenswürdigkeiten unterwegs – nicht gerade spektakulär aber liebenswert – vorwiegend kleine, verkehrsarme Kurven-Straßen durch Felder, Wiesen und Wälder in einer lieblichen Hügellandschaft machten das Motorradfahren wieder zu dem Spaß den man sich vorgestellt hat. Besonders hervorzuheben waren die Exkursion unter fachkundiger Führung, tief hinein in das technisch hochinteressante Innere einer Talsperren-Staumauer – das „Erdachsenschmieren“ in Pausa – ein Kuriosum mit nebulöser Entstehungsgeschichte und nicht zuletzt allerfeinste „Sächsische Rinderroulade mit Klößen und Rotkohl“ (auf deutsch: Rindsroulade mit Knödel und Blaukraut) – und natürlich die zünftige Einweihung Richards kleiner Südtiroler Knöpferlharmonika, welche zufällig genau in seinen Motorradkoffer passte.

Es war wieder eine Motorradtour nach Wunsch  –  durch ausgesuchte und auch mal ungewöhnliche Landschaften – in zünftiger, gepflegter und unverkrampfter Gesellschaft  und vor Allem  „tock tock tock“ unfallfrei. Freunde – die auch dieses Mal irgendwie mit der Planung und Durchführung oder auch als Tour-Gides kerniger Kurvenfahrten zu tun hatten – DANKE – fühlt euch auf die Schulter geklopft.

Für die siebenköpfige Rentner-Truppe war das eine willkommene letzte „Trainingseinheit“ für ihre anstehende Vierzehn Tage-Tour durch Ungarn, Kroatien, an die Küste – über die Inseln nach Istrien, durch Slowenien und Italien wieder zurück. Schließlich gab’s ja schon wieder eine Rentenerhöhung, die auf den Kopf gehauen werden muss !

 

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Motorradsegnung – schneller Segen zwischen zwei Regengebieten

Morgens um neun Uhr sah alles noch nach einer Absage aus: Dauerregen!!

Aber das Regenradar, das die Organisatoren seit 8 Uhr morgens im Auge behielten, zeigte für Mittag ein niederschlagsfreies Zeitfenster voraus, was die Dornacher Motorradler voller Optimismus als „göttliche Fügung“ interpretierten: die Motorradsegnung sollte stattfinden.

Und tatsächlich, der Wind trocknete die Straßen und es blieb trocken. Es fand sich ein recht überschaubares Grüppchen von etwa 30 unerschrockenen Bikern mit ihren Maschinen, einige Fahrrad und Roller fahrende Kinder mit ihren Eltern und einige neugierige Zuschauer ein, die die guten Wünsche für eine unfallfreie Saison von Pater Lukas entgegennahmen. Die von den SVD-Bikern selbst gebundenen Buchsbüschel sollten die Kraft des Segens unterstützen. Sie konnten zu zwei Euro erworben werden. Der Erlös wird von den Motorradlern zusammen mit anderen Spenden, Tourenbeiträgen etc. wie immer am Jahresende für einen guten Zweck gespendet.

Im Anschluss an die Segnung wurde der scheidende Aschheimer Bürgermeister Englmann von den SVD Bikern geehrt. Er war seit den Anfängen dieser Tradition vor über zehn Jahren stets dabei und vermittelte den Motorradfahrern mit seinen guten Wünschen zur jährlichen Saison immer ein gutes Gefühl – dafür war ihm meistens eine attraktive Bild-Berichterstattung in der lokalen Presse sicher.

Die Motorradfahrer des SV Dornach bedankten sich für diese Treue und verliehen Herrn Helmut Englmann als Geste der Anerkennung, den „Großen SVD-Biker in Blech“ verbunden mit den besten Wünschen für seinen nächsten Lebensabschnitt. Dazu gab es noch eine Dose Kettenfett – damit auch weiterhin „alles wie geschmiert“ läuft, und sei es nur die Kette des Fahrrades, auf dem der Bürgermeister angefahren kam. Ein von den SV Dornach Bikern anlässlich des Gegenbesuchs der Motorradler aus der Partnergemeinde Mougins selbst gestaltetes Halstuch und ein Buchsbüscherl komplettierten die Geschenke. Herr Englmann bedankte sich mit herzlichen Worten und lud die Motorradler zur bevorstehenden Einweihung des neuen St.-Emmeram-Brunnens am kommenden Mittwoch ein, wo er diesen ein „Frei-Limo“ (Bier und Motorradfahren geht ja nicht!) versprach.

Anschließend durfte der Bürgermeister noch das Kommando zum großen Anlassen der Motoren geben „Ladies and Gentlemen, start your engines“.
Zum Abschluß der Segnung ging es im Korso durch den Ort zum Dornacher Kreisel und zurück.
Damit war die Segnung beendet – man wollte schließlich das „wettergöttliche Wohlwollen“ nicht überstrapazieren.

 

 

 

Bericht aus der Zeitschrift “Längsseits” der DGzRS zur Spende aus 2013

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