Motorbiker schlachten ihre Sparschweine

750,- Euro für „Sternstunden“ und für die Seenotretter an der deutschen Küste

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emsig wie Walt Disney’s A-Hörnchen und B-Hörnchen haben sie wieder über das ganze Jahr einen Euro nach dem anderen zusammengetragen. Erfreulich war das gezählte Ergebnis vor wenigen Tagen. Dazu kam noch ein herrenloser „Fuchzger“ als Fundsache beim letztjährigen Aschheimer Advent. Der wurde damals nicht umgehend am Glühweinstand verjubelt sondern kam ebenfalls mit ins Sparschwein. Am letzten Samstag fand die „Aktion Sternstunden“ statt – eine Benefizveranstaltung des Bayerischen Rundfunks für Kinder in Not. Fast sechs Millionen Euro ergab diese Super-Sammelaktion bereits am ersten Tag – und mit vierhunderfünfzig Euro waren die Motorradler des SV Dornach dabei.

Am Biker-Weihnachtstammtisch beim Schäfflerwirt wurde auch der „Laderaum“ des kleinen Sammelschiffchens der „Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ näher untersucht. Dreihundert Euro fanden sich darin und wurden prompt an die „Fischköppe“ an der Nordsee übermittelt. Das gehört zur Tradition der Dornacher Biker seit vielen Jahren. Warum – das weiß niemand mehr so genau. Vielleicht ist der Anlaß doch das offene Geheimnis einer heimlichen Liebe der Bayern zur Christlichen Seefahrt ? Motorradfahrer kommen relativ selten in Seenot – eher in Erklärungsnot – aber nachdem sich diese Leben rettende Institution mit hohem Bedarf an modernsten Seenot-Rettungsschiffen mit Ausrüstung ausschließlich aus Spenden finanziert, gehören sie schon immer gerne mit zu den Unterstützern.

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