Motorradsegnung am 25. April 2015

 

Eine kräftige Morgensonne am blauen Himmel hatte die Regenwolken der Nacht rechtzeitig verdrängt. Rund siebzig Motorradsportler mit ihren blitzenden Maschinen der verschiedensten Kaliber hatten sich wieder zur traditionellen Motorradsegnung am Aschheimer Kriegerdenkmal eingefunden. Dazu eine ganze Menge Zuschauer – darunter wie gewohnt  Herr H.J. Engelmann – ehemaliger Bürgermeister und jetzt „Biker honoris causa“ sowie erstmalig auch Herr Thomas Glashauser als 1. Bürgermeister – noch etwas schüchtern – aber das wird schon noch.

Die blühenden Zierkirschbäumen und die bunten Tulpenrabatten am neuen St. Emmeram-Brunnen gaben eine prächtige Kulisse. Die in Biker-Heimarbeit gefertigten Buxbüscherl gingen, angekurbelt von den Bisteinerbuben, rasant über den „Ladentisch“. Der Erlös kommt ungekürzt in das Sparschwein für das soziale Engagement der SVD-Motorradler.

Herr Kurat Stephan Ostrowitzki, an seiner Kleidung unschwer als Motorsportbegeisterter zu erkennen, erbat den göttlichen Segen auf die erwartungsvolle Schar der Biker. Damit verbunden die Bitte, auch den „Schandis“ eine göttliche Eingebung zu vermitteln, hin und wieder mal ein Auge zuzudrücken. Den obligatorischen Weihwasserregen nahm man wie üblich gerne in Kauf. Dann unterbrach das Aufheulen der vielen hubraumstarken Motoren den sonntäglichen Frieden. Der anschließende Korso auf der Aschheimer „mainroad“ zu den Kreiseln nach Dornach bzw. nach Ismaning wurde mit dem Einkehrschwung in’s geliebte Monsalvy beendet.

Eine gemeinsamer flotter kleiner „200 km-Ausritt“ unter traumhaften Bedingungen ins Oberland über die Dörfer Richtung Riegsee war dann noch das i-Tüpferl an diesem Tag. Danke an Bernhard und Steffi Binsteiner für eine perfekte Organisation – Danke an alle Hintergrund-Werkler. Und liebe Autofahrer, nehmt bitte auch diese Saison wieder Rücksicht auf Motorradfahrer – auch wenn’s manchmal schwerfällt. Uns Bikern geht’s manchmal mit euch genauso.